Im Regierungsteam von Donald Trump gibt es wieder eine neue Veränderung: Die Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard erklärte ihren Rücktritt. Grund dafür ist ein Schicksalsschlag in ihrer Familie.
„Leider muss ich zum 30. Juni 2026 meinen Rücktritt einreichen“, schreibt Gabbard auf X und teilte die erschütternde Nachricht aus ihrer Familie: „Bei meinem Mann Abraham wurde kürzlich eine äußerst seltene Form von Knochenkrebs diagnostiziert.“
Schlimme Diagnose
Aufgrund der Diagnose wolle die Geheimdienstkoordinatorin nun für ihn da sein. „Ihm stehen in den kommenden Wochen und Monaten große Herausforderungen bevor“, schreibt sie in ihrem Posting weiter. Zum jetzigen Zeitpunkt müsse sie sich aus dem öffentlichen Dienst zurückziehen, „um an seiner Seite zu sein und ihn in diesem Kampf voll und ganz zu unterstützen.“
War seit 2025 im Amt
Als Geheimdienstkoordinatorin steht Gabbard an der Spitze der US-Nachrichtendienste und fungiert als Hauptberaterin des Präsidenten in nachrichtendienstlichen Angelegenheiten. Sie hatte das Amt zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit Anfang 2025 angetreten.
Kritisch gegenüber US-Militär
In einem Abschiedsbrief dankte sie US-Präsident Donald Trump für das Vertrauen, das er ihr entgegengebracht habe. Gabbard war besonders als Kritikerin von US-Militäreinsätzen bekannt geworden. Auch der Kriegsführung im Iran stand sie kritisch gegenüber. Zuletzt hatte der Präsident außerdem betont, dass die 45-Jährige eine „gemäßigtere Haltung“ zum Thema Urananreicherung vertrete als er. Er hatte jedoch auch betont, dass dies nicht bedeutet, dass man nicht für ein Amt geeignet wäre.
„Werden sie vermissen“
Gabbards Stellvertreter, Aaron Lukas, soll ihr Amt übernehmen. Auch seinem Netzwerk Truth Social erklärte Trump: „Tulsi hat einen unglaublichen Job gemacht, wir werden sie vermissen.“
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