Im Regierungsteam von Donald Trump gibt es wieder eine neue Veränderung: Die Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard erklärte ihren Rücktritt. Grund dafür ist ein Schicksalsschlag in ihrer Familie.
„Leider muss ich zum 30. Juni 2026 meinen Rücktritt einreichen“, schreibt Gabbard auf X und teilte die erschütternde Nachricht aus ihrer Familie: „Bei meinem Mann Abraham wurde kürzlich eine äußerst seltene Form von Knochenkrebs diagnostiziert.“
Schlimme Diagnose
Aufgrund der Diagnose wolle die Geheimdienstkoordinatorin nun für ihn da sein. „Ihm stehen in den kommenden Wochen und Monaten große Herausforderungen bevor“, schreibt sie in ihrem Posting weiter. Zum jetzigen Zeitpunkt müsse sie sich aus dem öffentlichen Dienst zurückziehen, „um an seiner Seite zu sein und ihn in diesem Kampf voll und ganz zu unterstützen.“
War seit 2025 im Amt
Als Geheimdienstkoordinatorin steht Gabbard an der Spitze der 18 US-Nachrichtendienste und berichtete dem US-Präsidenten fast täglich über geheime Erkenntnisse. Sie hatte das Amt zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit Anfang 2025 angetreten. Knapp eineinhalb Jahre lang war sie im Amt.
Gabbard scheinbar voller Widersprüche
Gabbard diente als Soldatin im Irak und saß später für die Demokraten im Repräsentantenhaus. Im Jahr 2022 trat sie aus der Partei aus und warf ihr vor, sich mit der militärischen Unterstützung der Ukraine in eine „elitäre Clique von Kriegstreibern verwandelt“ zu haben. Zudem schürten die Demokraten „Rassismus gegen Weiße“, behauptete sie. Im Oktober 2024 trat Gabbard kurz vor der Präsidentschaftswahl mit Donald Trump auf und kündigte ihren Wechsel zu den Republikanern an. Trump habe die Republikaner in eine „Partei des Friedens“ verwandelt, sagte sie damals zur Begründung.
Kritisch gegenüber US-Militär
In einem Abschiedsbrief dankte sie US-Präsident Donald Trump für das Vertrauen, das er ihr entgegengebracht habe. Gabbard sorgte seit Jahren für Kontroversen mit ihren Positionen, die bei Rechten wie Linken auf Anklang stoßen. Die Vereinigten Staaten sollten aufhören, „der Weltpolizist zu sein, keine Regierungen mehr stürzen, den neuen Kalten Krieg und das nukleare Wettrüsten beenden und unsere Ressourcen für dringende Bedürfnisse im eigenen Land einsetzen“, schrieb sie etwa 2019 im „Wall Street Journal“.
„Werden sie vermissen“
Gabbards Stellvertreter, Aaron Lukas, soll ihr Amt übernehmen. Auch seinem Netzwerk Truth Social erklärte Trump: „Tulsi hat einen unglaublichen Job gemacht, wir werden sie vermissen.“
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