Während Trump bereits von einem Sieg im Iran-Krieg sprach, sieht Israel noch lange kein Ende des Einsatzes. Laut neuen Angaben sei das Land bereit, ihre Angriffe noch mehrere Wochen weiterzuführen.
Mehr als zwei Wochen nach Beginn des Kriegs im Nahen Osten dauern die gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und Israel sowie dem Iran an. Teheran nahm unter anderem US-Stützpunkte in der Region ins Visier. Zudem kam es zu Einschlägen im Großraum Tel Aviv, unter anderem in Bnei Brak, Ramat Gan und Tel Aviv selbst.
„Tausende Ziele“ im Iran übrig
Die Armee plant, den Krieg nach Angaben eines Sprechers noch mindestens drei Wochen fortzusetzen. Es verblieben noch „Tausende Ziele“ im Iran, sagte der Militärsprecher Effie Defrin dem US-Sender „CNN“. „Wir sind bereit – in Abstimmung mit unseren US-Verbündeten – mit Planungen zumindest bis zum jüdischen Feiertag Pessach, der in etwa drei Wochen beginnt“, sagte Defrin demnach. „Und wir haben sogar weitergehende Pläne für weitere drei Wochen darüber hinaus.“
Mindestens 3000 Tote bei Angriffe auf Iran
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran kamen nach Angaben von Aktivisten bisher mehr als 3000 Menschen ums Leben. Unter den Toten seien mindestens 1319 Zivilisten, darunter 206 Kinder, teilte das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk „HRANA“ mit.
Trump nicht bereit für Beendigung des Kriegs
Trump ist nach eigenen Worten derzeit nicht bereit für ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs mit dem Iran – und das, obwohl er zuletzt sagte, der Iran sei „vollständig besiegt“. „Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will es nicht schließen, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind“, zitierte ihn der Sender „NBC News“. Auf die Frage des Senders, wie die Bedingungen für ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs aussehen müssten, habe Trump am Telefon erwidert: „Das möchte ich Ihnen nicht sagen.“
Trump will Hormuz-Blockade brechen
US-Präsident Donald Trump stellte unterdessen militärische Hilfe einiger Länder zur Sicherung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz in Aussicht. Der Schiffsverkehr dort ist nahezu zum Erliegen gekommen, was die Ölpreise in die Höhe treibt. Trump drohte mit weiteren Angriffen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg, um Teheran zur Wiederöffnung der Straße von Hormuz zu bewegen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.