Kritik an CNN

Hegseth fordert „wirklich patriotische Presse“

Außenpolitik
14.03.2026 14:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Schwere Attacken reitet US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf US-Medien wegen ihrer Berichterstattung über den Iran-Krieg. Der frühere Fox-News-Moderator vermisst eine „wirklich patriotische Presse“.

Der 45-Jährige empörte sich vor allem über einen CNN-Bericht, demzufolge Washington bei der Planung der Luftangriffe auf den Iran das Risiko einer Blockade der Öltransporte durch die Straße von Hormuz unterschätzt habe. Der Bericht sei „offenkundig lächerlich“, sagte Hegseth und fügte hinzu: „Je eher David Ellison diesen Sender übernimmt, desto besser.“ 

Beim Nachrichtensender ist man entrüstet und betont, dass das einzige Interesse sei, „unseren ...
Beim Nachrichtensender ist man entrüstet und betont, dass das einzige Interesse sei, „unseren Zuschauern in den USA und auf der ganzen Welt die Wahrheit zu sagen“.(Bild: AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS)

Ellison ist der Chef des Film- und Medienkonzerns Paramount Skydance, der sich Ende Februar im Bieterstreit um die Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) gegen Netflix durchgesetzt hatte. Zu WBD gehören auch mehrere Fernsehsender, darunter CNN. Ellison sagte zwar zu, die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN zu wahren. Er und sein Vater Larry Ellison, Chef des Softwarekonzerns Oracle, sind aber langjährige Unterstützer von US-Präsident Donald Trump.

Auch das Weiße Haus kritisierte den CNN-Bericht. „Diese Geschichte ist zu 100 Prozent Fake News“, schrieb Sprecherin Karoline Leavitt im Onlinedienst X. Das Pentagon bereite sich „seit Jahrzehnten“ auf eine mögliche Sperrung der Straße von Hormuz durch den Iran vor. Dies sei auch lange vor dem Beginn der Luftangriffe auf den Iran am 28. Februar „Teil der Planungen der Trump-Regierung“ gewesen.

CNN-Chef: „Einziges Interesse ist, die Wahrheit zu sagen“
Als Reaktion auf die Kritik erklärte CNN-Chef Mark Thompson, das einzige Interesse des Senders bestehe darin, „unseren Zuschauern in den USA und auf der ganzen Welt die Wahrheit zu sagen“. „Politische Drohungen oder Beleidigungen“ würden daran nichts ändern.

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