Selbst kochen, statt über mangelnde Alternativen in Restaurants zu jammern, ist mein heuriges Fastenmotto. Eine ursprünglich asiatische Pflanze spielt dabei eine Schlüsselrolle.
Melanzane alla parmigiana – viel italienischer kann ein Gericht kaum klingen. Auch wenn die Hauptzutat erst im Mittelalter aus Asien ihren Weg nach Europa und Italien fand.
Unabhängig ihrer historischen Herkunft sind Melanzani für mich untrennbar mit unseren südlichen Nachbarn und ihrer fantastischen Küche verbunden. Und sobald ich, teils aus der Not heraus, selbst den Kochlöffel schwingen musste, fand das Nachtschattengewächs in verschiedensten Formen den Weg in meine Küche.
Ist das eigentlich noch eine echte Fastenspeise?
Und nun, während meines Fleischfastens, kommt der Melanzani eine echte Schlüsselrolle zu. Nach meinem Wien-Ausflug gab es am Sonntag einen echten Klassiker: die eingangs erwähnten Melanzane alla parmigiana.
Zwei Melanzani, passierte Tomaten (500 Gramm), Mozzarella (200 Gramm) und Parmesan (150 Gramm) sind meine Standardmengen, die für zwei ordentliche Mahlzeiten reichen. Melanzani zentimeterdick schneiden, salzen, ein wenig ruhen lassen – so entfernt man Bitterstoffe. Anschließend in Olivenöl anbraten.
Tomaten nach Gusto verfeinern – für mich dürfen Kapern und Chili nicht fehlen – dann stapeln. Sauce mit ein paar Stücken Mozzarella plus ein bisschen Parmesan, darüber Melanzani und so weiter. Zum Schluss großzügig Tomaten, Mozzarella und Parmesan. Nach 30 Minuten im Rohr bei 180 Grad darf ich endlich zuschlagen.
Und dank des ordentlichen Käseanteils schmeckt es definitiv nicht nach Fasten (kalorientechnisch aber deutlich unter 2000 Kalorien für alles). Wer braucht schon Fleisch?
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