Nur noch vier Runden, dann steht der neue österreichische Fußball-Meister fest. Sturm, Salzburg, LASK und vielleicht auch noch Rapid mischen im Titelrennen mit. Jeder Punkt, jedes Tor kann jetzt entscheidend sein. Dementsprechend hitzig geht es zur Sache. Auch bei Sturm gegen den LASK, wo gleich drei Spieler in der nächsten Runde gesperrt zuschauen müssen.
Liebenau kochte. Es knisterte am Platz sowie auf den Rängen. Es war förmlich spürbar: Der Titelkampf nähert sich dem Höhepunkt! Der Kracher zwischen Tabellenführer Sturm und Verfolger LASK wurde den Erwartungen vollauf gerecht. Einziger Schönheitsfehler: Sturm verpasste es, mit einem Sieg die Titelchancen der Linzer auf ein Minimum zu reduzieren.
Es ist ganz klar, dass die Druckbedingungen wachsen. Man ist ganz nah davor, etwas erreichen zu können.“
Sturm-Coach Fabio Ingolitsch
„Wir alle sind enttäuscht, wir haben eine Riesenchance gekriegt, mit am Ende sogar zwei Mann mehr am Platz, vom LASK davonzuziehen. Es wäre ein großer Schritt gewesen, aber diese Chance haben wir leider nicht wahrgenommen“, konnte sich Fabio Ingolitsch mit dem 1:1 trotz zweier Ausschlüsse beim Gegner nur schwer anfreunden.
Verständlich. Während sich davor schon Rapid mit dem 0:2 gegen Hartberg mehr oder weniger aus dem Titelrennen verabschiedet hatte, hätte man die Kühbauer-Truppe mit einem Dreier um fünf Zähler abhängen können. Chance vertan! Je weniger Runden, desto größer wird bei allen nun das Nervenflattern.
„Henker“ ist gesperrt
Der LASK verlor in der Hitze des Gefechts gleich zwei Mann mit Gelb-Rot, bei Sturm erwischte es Jeyland Mitchell. Der „Henker“ in der schwarzen Defensive lieferte sich als Ersatzmann verbale Scharmützel mit LASK-Coach Didi Kühbauer. Wofür der Innenverteidiger Gelb sah und somit kommenden Sonntag im ausverkauften Heimspiel gegen die Austria gesperrt fehlt.
Vier Hürden – Austria (H), Salzburg (A), Hartberg (A) und Rapid (H) – warten auf die Grazer am Weg zur Titelverteidigung. Jetzt heißt es die Nerven zu bewahren. „Es ist ganz klar, dass die Druckbedingungen wachsen. Man ist ganz nah davor, etwas erreichen zu können. Man möchte nicht, dass einem das noch vor der Nase weggeschnappt wird. Je länger die Saison dauert, desto größer wird auch die mentale Belastung“, weiß Fabio Ingolitsch, dass der Endspurt um den Meisterteller auch zur Kopfsache wird.
„Das Gute ist, wir haben jetzt so viele Spiele hintereinander, dass man gar nicht viel Zeit hat, um nachzudenken. Da muss man einfach nur schauen, dass man seinen Körper gut in Schuss hält, um im nächsten Spiel wieder Leistung bringen zu können“, meint der Trainer.
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