„Krone“ fastet

40 Tage ganz ohne Zucker: Smoothies als Rettung!

Kärnten
24.02.2026 16:00

Mittlerweile ist es der siebte Tag ohne raffinierten Zucker – und „Krone“-Redakteurin Elena Überbacher geht „das süße Zeugs extrem ab“. Ihre Rettung sind selbstgemixte Smoothies. Und Chefredakteur Hannes Mößlacher ist nach einer Woche ohne Kaffee fasziniert davon, wie sein Körper mit Versuchungen umgeht.

„Wie geht es dir mit dem Süßigkeitenfasten?“, fragen Kollegen hie und da. Und ich gebe zu, der Verzicht nimmt mich schon sehr mit. Vor allem nach dem Essen geht mir der süße Snack ab – was würde ich da nur tun für ein Stückchen Schokolade. Stattdessen trösten mich gesunde Alternativen: Obst und Gemüse sind meine Retter. Besonders Orangen als Snack zwischendurch lassen meinen Blutzuckerspiegel kurzfristig hochfahren. Ein weiteres Schlupfloch: selbstgemachte Smoothies.

Dopaminkick aus Gemüse und Obst
Schon seit Längerem habe ich zu Hause einen Mixer stehen. Er dient hauptsächlich als Dekoration, denn nur selten ziehe ich Gebrauch aus dem Gerät. Doch mein Zuckerdetox lässt mich kreativ werden. Einmal am Tag pantsche ich mir jegliches Obst und Gemüse zusammen. Mein letzter Drink: Avocado mit Spinat, Apfel, Banane, Zitrone, Orange und Kokoswasser – äußerst empfehlenswert.

Zucker überall
Die Verlockung und unwissentlicher Konsum sind groß. Besonders beim Einkaufen achte ich auf den Zuckergehalt in Lebensmittel – Softgetränke habe ich übriges auch von meinem Speiseplan gestrichen. Es ist erschreckend, worin ich die süße Droge überall finde. Mit geschlossenen Augen spaziere ich vorbei an der Süßigkeitsabteilung – Supermärkte bieten raffiniert an.

Viel trinken, Nüsse und Grüntee helfen mir durch den Alltag, wenn die Konzentration nachlässt und das Gehirn plötzlich nach Zuckernachschub schreit. Ein weiterer Dopaminkick: Sport – Fortsetzung folgt.

Eine Woche ohne
Der Körper ist faszinierend und stark, die Versuchung bleibt aber

Zeit für eine erste, kleine Zwischenbilanz. Und für die Erkenntnis: Der menschliche Körper ist faszinierend; auch, was seine Fähigkeiten betrifft, sich zu erholen und zu regenerieren. Nach sechs Tagen ohne Kaffee – zur Erinnerung, es waren vorher gut sieben bis acht pro Tag, vom Cappuccino bis zum Espresso – hat sich das Befinden schon fast wieder eingependelt; die Müdigkeit nimmt ab, die Kopfschmerzen bleiben aus. Viel Wasser trinken lenkt ab und spült. Wirklich erstaunlich!

Wobei: die Verlockung, die bleibt. Der Geruch, die allgegenwärtigen Fragen (etwa auch im Tankstellen-Shop in Slowenien „Coffee for you?“; wofür es zwei mögliche Anlässe gibt: Verkaufstalent oder ich schaue einfach ein bisschen fertig aus), die Gewohnheit. Und die Idee, weil’s so gut läuft: Na, wie wäre es mit einer Pause vom Fasten? Mit einem Kaffee-Joker? Nur für den Kurzurlaub? Und dann später wieder weitermachen? Es ist nicht leicht, zu widerstehen. Echt nicht.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt