Bitter enttäuscht gibt in Maria Saal SP-Bürgermeister Franz Pfaller den Rückzug nach dieser Legislaturperiode bekannt. „Zur Wahl 2027 trete ich nicht mehr an.“ Trotz vieler verwirklichter Projekte fehlt in seiner Partei das Vertrauen in ihn.
Franz Pfaller hatte sich so auf die nächste Legislaturperiode gefreut, daraus wird jetzt nichts mehr. „Bei der letzten SP-Sitzung hat man mir am 15. April mitgeteilt, dass man mit Karsten Steiner 2027 in die Wahl ziehen will und vor allem Frauen von mir als Ortschef enttäuscht sind“, sagt Pfaller. „Dabei haben wir so viel erreicht wie nie zuvor. Um eine Million Euro wurde etwa die Krabbelstube gebaut, das Rüsthaus der FF Stegendorf wurde ebenfalls um eine Million Euro saniert. Landeschef und Feuerwehrreferent Daniel Fellner hat aus Freundschaft zu mir sogar 550.000 Euro Hilfe dazugegeben.“
Breitbandnetz und Fernwärme
Der ganze Ort bekomme zudem neue Fernwärmeleitungen von der Firma Fundermax in St. Veit. „Auch an das Breitbandnetz wird Maria Saal angeschlossen. Und das, obwohl wir beim Fördertopf vom Bund durchgefallen sind. Die Kelag übernimmt nun die Kosten. Es tut weh, aber wenn das Vertrauen fehlt, trete ich nicht mehr an“, sagt Pfaller. „Ich bin tief enttäuscht“, sagt der zerknirschte Ortschef.
Dabei hat die SP in der Gemeinde an Mandaten gar nicht den Vorsitz. „Wir haben sechs Mandatare, die ÖVP sieben. Sogar von den anderen Partei kommt jetzt viel Zuspruch, in der SP fehle aber das Vertrauen.“ Im Herbst legt die SP den Spitzenkandidaten für die Wahl 2027 fest.
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