Auch wenn das Verlangen oft groß ist, oder es einem nicht immer einfach gemacht wird – die „Krone“-Redakteure Christian Krall und Felix Justich ziehen ihre Zigaretten- beziehungsweise Fleisch-Fastenprogramme bislang ohne Rückfälle erfolgreich durch.
Seit nunmehr einer Woche bin ich rauchfrei! Und nicht nur ich, sondern auch mein ganzes Umfeld ist stolz auf mich. „Wow, Christian – echt super, wie du das durchziehst“, schwärmt unter anderen meine Kollegin Clara im „Krone“-Newsroom. Und anscheinend dürfte ich mit meinem eisernen, nicht immer einfachem Vorhaben auch viele andere angespornt haben.
„Sie haben von dir in der Zeitung gelesen und sich gedacht: Wir probieren das jetzt auch“, erzählt mir meine bessere Hälfte zuhause. Denn seine Arbeitskollegin möchte jetzt gemeinsam mit ihrem Partner ebenfalls auf Zigaretten verzichten. Wie haben Sie, liebe Leser, mit dem Rauchen aufgehört? Haben Sie eine besondere Geschichte dazu? Schreiben Sie mir gern eine E-Mail an christian.krall@kronenzeitung.at.
Erst wenn man auf Fleisch verzichtet, wird einem bewusst, wie stark heimische Gasthäuser auf Rind, Schwein, Huhn und Co. setzen. Und so gehe ich mit konzentriertem Blick die Speisekarte eines Wiener Lokals durch. Doch statt einer vielfältigen Auswahl köstlicher Speisen begrüßen mich viele „weiße“ Flecken – Fleisch ist für mich nämlich derzeit tabu.
Am Aschermittwoch in der Bundeshauptstadt (eine berufliche Exkursion) ging es in eine Pizzeria – da fiel mir mein Fastenprogramm noch leicht. „Per antipasto una volta Melanzani alla Parmigiana e dopo una Pizza tonno per favore!“ Also mit Käse überbackene Melanzani und eine Thunfischpizza – echte Klassiker, die ich auch sonst sehr schätze. Doch am zweiten Abend setzt die Ernüchterung ein. Fernab der Kärntner Heimat bin ich nun mal auf die Gastfreundschaft und Küche der Wiener Gastronomie angewiesen.
Melanzani als Dauerbrenner
Im Nachhinein wäre der Gang in eines der vielen veganen Lokale – in Kärnten eine rein mythische Einrichtung – wohl deutlich vernünftiger gewesen. Und so wandert mein Blick über die Speisekarte voller Köstlichkeiten, die leider alle in irgendeiner Form Fleisch enthalten. Von Kasnudln leider auch keine Spur – diesbezüglich ist Wien eine kulinarische Wüste. Erst fast am Ende, kurz vor den Nachspeisen, die vegane Ecke mit drei Speisen zur Auswahl. Es werden wieder Melanzani - sicher nicht zum letzten Mal bis Ostern...
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