In der Fußball-Bundesliga bleibt es zwei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs spannend. Wer zieht in die Top-Sechs der Liga ein, wer muss „runter“ in das haarige Abstiegs-Play-off? Während Sturm oben und der GAK unten jeweils fix positioniert sind, gibt‘s mit den Hartbergern womöglich wieder einmal eine große Überraschungself aus der Steiermark.
Was für bittere Pillen musste Hartberg letzten Sommer noch schlucken: Mit Raphael Sallinger wechselte der Stammgoalie nach Schottland, Regisseur Donis Avdijaj vertschüsste sich zum WAC, Abwehrboss Paul Komposch erlitt einen Kreuzbandriss. Ungute Vorzeichen. Und doch ziehen jetzt alle den Hut, sind die Oststeirer nur noch einen Mini-Schritt vom Einzug in die Top-Sechs entfernt. Weil die Entscheidungen, die sie trafen, alle saßen.
25.000 Euro gegen 11,28 Millionen
Ein Vergleich: Während Mannschaften wie Sturm (7,6 Millionen) oder Rapid (11,28 Millionen) in dieser Saison kräftig am Transfermarkt einkauften, bezahlte Hartberg – nach Angaben von transfermarkt.at – gerade einmal 25.000 Euro (!) an Ablösesummen. Akteure zum Nulltarif wie Lukas Spendlhofer oder Youba Diarra glänzen, Leihspieler wie Dominic Vincze oder Max Hennig liefern konstant. Obmann Erich Korherr hat einmal mehr ein goldenes Händchen bewiesen – und das ohne großes Geldbörserl.
Für Elias Havel werden zwar noch, wenn die Kaufoption gezogen wird, rund 400.000 Euro an den LASK fällig. Der Führende der Torschützenliste der Fußball-Bundesliga wäre aber jeden Cent wert. Hartberg, das zu 40 Prozent auf U23-Spieler setzt, hat viel richtig gemacht. Wohl mehr als so mancher Großklub.
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