Es wäre die absolute Krönung! Oliver Glasner kämpft mit Crystal Palace um sein zweites Europacup-Finale. Eine Statue in London will der Österreicher nicht: „Darauf scheißen ja nur die Tauben!“
Nach dem 3:1 im Semifinal-Hinspiel gegen Schachtar Donezk befindet sich Coach Oliver Glasner mit Crystal Palace in der Conference League in sehr guter Position. Am Donnerstag (21 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) empfängt der Österreicher mit den Eagles die Ukrainer nun daheim. Es wäre sein zweites Europacup-Finale, 2022 gewann er mit Eintracht Frankfurt die Europa League. Nach der Saison wird er Crystal Palace verlassen, der Conference-League-Titel wäre ein krönender Abschluss.
Glasner zitiert Polster
Für Crystal Palace wäre es das erste Europacup-Endspiel, auf internationaler Bühne kam man noch nie so weit. National gewannen die Londoner mit Glasner in der vergangenen Saison erstmals den FA-Cup, zu Beginn der laufenden Saison holten sie gegen Meister Liverpool auch den Community Shield. Gegen Donezk blickt Glasner nach dem dominanten Auftritt positiv auf das Rückspiel. „Vor ein paar Jahren war ein Europacup-Finale weit weg für Crystal Palace. Jetzt ist es zum Greifen nahe“, sagte der Oberösterreicher vor dem Heimspiel. Man wisse, dass man Geschichte schreiben könne. „Wir können den Fans Momente schenken, die für immer bleiben.“
In der Premier League befindet sich Crystal Palace nur auf Rang 15, zuletzt verloren die Eagles mit 0:3 gegen Bournemouth. Glasner wird sich im Sommer aus dem Selhurst Park verabschieden.
Er wird als bisher erfolgreichster Trainer des Klubs gehen. Auf die Frage eines Journalisten, ob ihm zu Ehren eine Statue errichtet werden solle, zitierte der 51-Jährige Toni Polster. „Ich will kein Denkmal, darauf scheißen ja nur die Tauben“, sagte Glasner mit Verweis auf den ehemaligen Torjäger. Die anwesenden Pressevertreter waren sehr amüsiert. Auf die Hoffnungen der Anhänger auf einen weiteren Titel angesprochen, meinte Glasner: „Die Fans wollen wieder Honig. Mit Avocado werden sie nicht glücklich sein.“
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