Im Alter von 22 Jahren erfährt Benno Kischel, dass er HIV-positiv ist. Damals – es war 1988 – galt diese Diagnose als Todesurteil. Heute führt der mittlerweile 60-Jährige ein normales Leben und berichtet anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember über 37 Jahre mit HIV, Angst, Aufklärung und Toleranz.
Im Jahr 1988 steckte sich Benno Kischel in Berlin mit HIV an. Zugleich mit der Diagnose wurde ihm sein Todesurteil verkündet. „Der Arzt sagte mir, dass ich maximal noch zwei Jahre zu leben hätte“, erinnert er sich zurück. „Und das verbunden mit den schrecklichen Krankheitsbildern, die man damals immer wieder in den Medien zu sehen bekam.“ Todesangst und die „Gewissheit“ bald zu sterben, bestimmten daraufhin das Leben des jungen Mannes.
Heute, 37 Jahre nach seiner Diagnose, lebt Benno immer noch. Der 60-Jährige berichtet, wie sich in den 1990ern die Situation langsam zu verbessern begann: „Die Forschung machte Fortschritte, und die Hoffnung kam zurück. Es begann ein Prozess – weg von der Panik, hin zu einem Leben mit Perspektive.“ Doch das Thema HIV blieb komplex.

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