Im Schlaf überrascht

Flammeninferno in Frankreich: 5 Menschen sterben

Ausland
30.11.2025 09:16

Eine nächtliche Brandkatastrophe hat die 7000-Einwohner-Gemeinde Neuves-Maisons südwestlich von Nancy (Frankreich) erschüttert: Fünf Menschen starben, ein weiterer wurde verletzt, als in der Nacht auf Sonntag ein dreistöckiges Wohnhaus in Flammen stand. Die Tragödie ereignete sich gegen 3.15 Uhr – die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Nach einem Bericht der Zeitung „Le Parisien“ „sind fünf Menschen bei dem Brand in Neuves-Maisons in Meurthe-et-Moselle gestorben, wie Feuerwehr und Präfektur am Sonntag mitteilten. Eine weitere Person wurde verletzt.“ Das Feuer brach in der Rue du Capitaine Caillon aus, wie das Blatt schreibt. Die Einsatzkräfte wurden mitten in der Nacht alarmiert.

Unter den Todesopfern sind ein 59-jähriger Mann, eine 60-jährige Frau, eine 20-jährige junge Frau sowie ein 16-jähriger Jugendlicher. Eine fünfte Person, die zunächst schwer verletzt geborgen worden war, erlag laut Präfektur später im Krankenhaus ihren Verletzungen. „Unter den Verstorbenen konnten zwei Personen aus dem Gebäude befreit werden, zwei weitere wurden im Inneren der Wohnung gefunden“, zitiert „Le Parisien“ die Einsatzkräfte.

70 Feuerwehrleute im Einsatz
Ein 21-jähriger Mann erlitt Rauchgasvergiftungen, sein Zustand ist laut Behörden stabil. Die Präfektur wird mit den Worten zitiert: „Sein Leben ist nicht in Gefahr.“

Der Einsatz war umfangreich: Insgesamt rückten rund 70 Feuerwehrleute mit etwa 30 Fahrzeugen an. Den Einsatzkräften gelang es, den Brand „relativ schnell“ unter Kontrolle zu bringen. Eine Ausdehnung auf angrenzende Gebäude konnte verhindert werden.

Noträume eingerichtet
Auch die Sicherheitsbehörden waren in großer Zahl vor Ort. Rund 20 Gendarmen, darunter Ermittler der Recherchebrigade und Kräfte des PSIG, sicherten die Umgebung und begannen mit ersten Untersuchungen. Drei Krankenwagen wurden ebenfalls eingesetzt.

Um betroffene Familien und geschockte Anwohner zu unterstützen, richtet die Gemeinde zwei Räume ein – einen für Angehörige, einen für eine medizinisch-psychologische Notfalleinheit. Die Hintergründe des Feuers sind derzeit noch unklar.

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