Für den Spielzeughandel beginnt die wichtigste Zeit des Jahres. Kleine, spezialisierte Geschäfte gibt es aber immer weniger. Viele bedauern diese Entwicklung – und kaufen im nächsten Moment bei chinesischen oder amerikanischen Versandriesen.
Alle Jahre wieder vermeldet die Post neue Packerlrekorde und muss zur Weihnachtszeit extra Personal einstellen. Auch die anderen Zustelldienste sind in den nächsten Wochen stark gefordert. Vieles wird einfach von der Couch aus bestellt, gerade auch Spielwaren. Der Gabentisch soll am Heiligen Abend ja reichlich gedeckt sein.
Nun, das ist ein gutes Recht für jedermann und jederfrau. Zugleich sollte man aber nicht darüber jammern, dass kleine Händler das Handtuch werfen und die Innenstädte mit Leerstand zu kämpfen haben. Wie die „Krone“ in ihrer Sonntagsausgabe berichtet, hat sich die Zahl der Papier- und Spielwarengeschäfte in der Steiermark halbiert. Mit Schüssler, Donolo, Gungl gab es jüngst prominente Schließungen. Neben den Online-Riesen kämpft die Branche auch mit starker stationärer Konkurrenz durch große Ketten.
Es ist vermutlich nur ein frommer Wunsch ans Christkind, aber es wäre doch schön, wenn sich möglichst viele Menschen in der Steiermark an das Traditionsgeschäft ums Eck erinnern, wenn der alljährliche Shoppingrausch auf seinen Höhepunkt zusteuert. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann unser Konsumverhalten in der Adventzeit entscheidend sein. Wenn die Auslage einmal leer ist, ist es zu spät.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!
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