Österreich hat ein Preis-Leistungs-Problem. Bei den dritthöchsten Staatsausgaben der EU darf man als Bürger schon was für sein Steuergeld erwarten. Doch vieles lässt zu wünschen übrig.
Da wäre die Gesundheitsversorgung. Mit den zweithöchsten Ausgaben pro Kopf finanzieren wir ein System, das immer wieder an seine Grenzen stößt. Wir liegen zwar bei der Qualität noch immer über dem internationalen Schnitt, aber noch mehr bei den Ausgaben.
Im Bildungssystem ist es ähnlich: Der Staat investiert im Vergleich sehr viel, die Leistungen sind aber – das zeigen alle Pisa-Tests – nicht in der Spitzenklasse zu finden. Türschild-Reformen werden das nicht ändern.
Oder die Pensionen: Die Kosten galoppieren davon, der Bund stopft ein immer größeres Loch. Sind Senioren bei uns auch zufriedener? Laut Studien geht es ausgerechnet der älteren Generation in Dänemark am besten. Und das, obwohl der Staat viel weniger für sie ausgibt. Mit der Effizienz der Dänen würden wir mit 20 Milliarden pro Jahr weniger auskommen.
Und zu guter Letzt die Sozialausgaben: Hier sind wir einsame Spitze, was auch Menschen aus aller Welt anzieht.
Wie wär’s also mit einer ehrlichen Kosten-Nutzen-Rechnung? Nicht mit dem Ziel, Patienten, Schülern oder Pensionisten etwas wegzunehmen, sondern effizienter zu werden, Stichwort Preis-Leistungs-Verhältnis. An Steuereinnahmen mangelt es dem Staat nämlich überhaupt nicht. Sie sind mit über 260 Milliarden Euro pro Jahr auf Rekordniveau.
Gesundsparen statt Kaputtsparen – nur keine Angst davor!
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