Düstere Prognose

PC-Markt wird noch bis 2018 weiter schrumpfen

Elektronik
05.03.2014 09:36
Nach dem stärksten Einbruch in der Geschichte des PC-Geschäfts 2013 wird der Markt auch 2014 deutlich schrumpfen. Die Marktforscher von IDC rechnen mit einem Minus von 6,1 Prozent. Die Talfahrt werde sich danach zwar abbremsen, aber mindestens bis ins Jahr 2018 weitergehen, prognostizierte das Unternehmen am Dienstag. Denn auch in Entwicklungsländern greift man inzwischen immer öfter zu Smartphones und Tablets.

Damit fehlen den betroffenen Herstellern erhebliche Stückzahlen: 2012 wurden noch knapp 350 Millionen PCs verkauft. In diesem Jahr werden es nach IDC-Prognose nur noch knapp 296 Millionen Geräte sein. Im kommenden Jahr werde sich der Rückgang auf 0,8 Prozent verlangsamen, schätzen die Marktforscher. Allerdings dachten sie zuvor auch schon, die Talsohle könnte bereits 2014 durchschritten werden. Für 2018 rechnen sie jetzt mit knapp 292 Millionen verkauften PCs.

Grund für die Verschlechterung der Prognose sei das schwächer als erwartet laufende Geschäft in Entwicklungsländern, erklärte IDC. Auch dort breiten sich vor allem günstige Smartphones und Tablets schneller als erwartet aus und sind für viele Menschen ihr erstes internetfähiges Gerät. Bis jetzt sind nur rund zwei Drittel der Weltbevölkerung online. In den kommenden Jahren dürften mehrere Milliarden neuer Internetnutzer hinzukommen.

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