Sportmuffel?

Zehn Tipps: So bezwingen Sie Ihren Schweinehund

Gesund
08.10.2013 12:25
Wir alle wissen es: Sport hält nicht nur fit, sondern steigert auch unser Wohlbefinden enorm. Den inneren Schweinehund, der uns trotz guter Vorsätze auf der Couch picken bleiben lässt, überwinden wir dann aber dennoch oft nicht. Dabei geht das eigentlich ganz einfach. Wir haben die Tipps, damit Sie vom Sportmuffel zum Sportass werden!

Stehen Sie früher auf
Ausschlafen ist ab heute nicht mehr angesagt. Denn der beste Weg, um in Form zu kommen, ist laut Experten, früher aus den Federn zu kriechen. Wer nämlich in der Früh sportelt, wird eher an seinen guten Vorsätzen festhalten als all jene, die ihre Sporteinheiten auf den Nachmittag oder Abend verschieben. Stellen Sie Ihren Wecker also ruhig so weit vor, dass Sie noch leicht Zeit für eine Runde Joggen oder Fitness vor der Arbeit finden. Das Gute dabei: Sie kommen schon zu Beginn des Tages so richtig ins Schwitzen und laufen nicht Gefahr, sich später durch andere Termine vom Sport ablenken zu lassen.

Geben Sie sich sechs Wochen
Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass es 21 Tage lang dauert, bis etwas zur Gewohnheit wird. Beim Sport sollten Sie dennoch mindestens sechs Wochen standhaft bleiben, denn erst dann zeigen sich am Körper auch die ersten deutlichen Erfolge der Trainingseinheiten. Und wenn Sie diese erst mal sehen, wollen Sie mit Sicherheit nicht zurück zum alten Sportmuffel-Ich. Außerdem werden Sie spätestens nach sechs Wochen das gute Gefühl vermissen, sollten Sie doch einmal schwach werden und Ihre Tainingseinheit aussetzen.

Finden Sie Ihren Sport
Beim Laufen sind Sie viel zu schnell aus der Puste? Oder sind Sie eher vom Gerätetraining im Fitnessstudio gelangweilt? Dann haben Sie vermutlich noch nicht die richtige Sportart für sich gefunden. Suchen Sie weiter, denn vielleicht bereitet Ihnen Zumba oder Yoga mehr Spaß. Haben Sie die richtige Sportart für sich gefunden, fällt es Ihnen leichter, Ihre Vorsätze einzuhalten und Freude am Sport zu finden.

Finden Sie Sport-Freunde
Alleine den inneren Schweinehund zu überwinden ist nicht immer einfach. Viel leichter geht das zu zweit. Eine Freundin, der Partner oder einfach eine Gruppe im Fitnesskurs, bei der Sie sich mit ein paar Leuten angefreundet haben, bringen Sie viel leichter auf Trab. Denn Sporteln macht gemeinsam nicht nur mehr Spaß, sondern motiviert gleichzeitig auch, nicht wieder nachlässig zu werden.

Machen Sie es sich bequem
Das Geheimnis vieler Sportasse ist, dass sie es sich einfach bequem machen. Klingt komisch, aber Sie sollten sich diesen Tipp wirklich zu Herzen nehmen. Denn umso besser Sie Ihre tägliche Trainingseinheit in ihren Tagesplan integrieren, desto leichter fällt es Ihnen auch, ihn durchzuhalten.

Überlegen Sie sich deshalb: Möchten Sie in ein Fitnessstudio in meiner Nähe, das Sie morgens, abends und auch am Wochenende leicht erreichen? Oder wollen Sie sich lieber in der Mittagspause so richtig auspowern? Dann nämlich empfiehlt sich ein Studio in der Nähe der Arbeit. Oder Sie zählen zu denen, die am liebsten eine Runde Joggen gehen – die ideale Strecke beginnt vielleicht sogar vor dem Haus. Planen Sie auch ein, dass Sie gegebenenfalls Ihre Sportsachen zur Arbeit mitnehmen sollten.

Übertreiben Sie es nicht
Wenn Sie es sich in der Vergangenheit lieber auf der Couch bequem gemacht haben, anstatt die Sportschuhe zu schnüren, dann sollten Sie es jetzt auf keinen Fall übertreiben. Wer sofort vom Couch-Potato zum Supersportler werden will, läuft Gefahr, sich zu überanstrengen und sogar zu verletzen.

Muskelkater oder kleinere Beschwerden sind nach einem Trainingsstart durchaus normal, aber sollten Sie sich nach ihren Trainingseinheiten krank oder übermäßig müde fühlen, haben Sie sich fürs Erste vermutlich überanstrengt. Besser ist es, mit kleineren Einheiten anzufangen und sich kontinuierlich zu steigern. So bleiben Sie am Ball und werden nicht durch unnötige Verletzungen zurückgeworfen.

Zählen Sie Kalorien
Es besteht zwar keine direkte Verbindung zwischen Kalorien und sportlichem Enthusiasmus, aber achten Sie auf Ihre Ernährung, kann sich das auch positiv auf Ihr Training auswirken. Sehen Sie nämlich, wie viel Sport es braucht, um die Kalorien, die Sie mit Schnitzel, Schokolade und Co. zu sich nehmen, wieder abzutrainieren, wird das nicht nur ihren Ehrgeiz anheizen, sondern gleichzeitig vielleicht sogar dazu führen, Ihren Ernährungsplan zu überdenken. Eine eindeutige Win-win-Situation!

Setzen Sie sich erreichbare Ziele
Wenn Sie bislang ein Sportmuffel waren, wird es Ihrem Durchhaltevermögen wenig Nutzen bringen, wenn Sie sich den Iron Man zum Ziel setzen. Ehrgeiz ist ja gut und schön und wird Sie sicherlich auch motivieren, Ihr Sportprogramm durchzuhalten, allerdings sollten Sie sich Ziele setzen, die Sie auch wirklich erreichen können. Steigern Sie diese Ziele nach und nach – verlängern Sie zum Beispiel schrittweise die Strecke, die Sie täglich laufen, denn auch das macht stolz und spornt Sie weiter an.

Sorgen Sie für Abwechslung
Wir haben ja schon festgestellt, dass Sie sich überlegen sollten, welche Sportart Ihnen wirklich Spaß macht. Doch glauben Sie, dass eine tägliche Einheit im Fitnessstudio Sie auch nach zwei Jahren noch so motivieren kann wie zu Beginn Ihres Trainings? Sorgen Sie daher für Abwechslung! Mal weniger Zeit? Dann machen Sie doch einfach ein paar Bauch-Beine-Po-Übungen daheim und powern sich erst am nächsten Tag wieder beim Radfahren aus.

Schreiben Sie mit
Eine britische Studie hat herausgefunden, dass Menschen, die aufschreiben, wie viel Sport sie innerhalb der nächsten zwei Wochen machen werden, motivierter sind, wenigstens einmal in der Woche Sport zu treiben, als jene, die keine Auflistung machen. Ein Trainingsplan hilft Ihnen dabei, Ihre Sporteinheiten perfekt mit Arbeit und Freizeit zu koordinieren, und macht es leichter, motiviert bei der Sache zu bleiben.

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