03.11.2005 16:49 |

Nie mehr verwackelt

Für wacklige Händchen: Sony Cyber-shot DSC-T9

Nichts ist ärgerlicher als ein verwackelter Schnappschuss - gerade dann, wenn er spontan und somit unwiederbringlich ist. Verwackelte Bilder entstehen, wenn während der Belichtungsphase, also bei geöffneter Blende, die Kamera bewegt wird oder sich das Motiv bewegt. Im ersten Fall ist das ganze Bild unscharf und im zweiten nur das Motiv. Sony beendet mit seiner Cyber-shot DSC-T9 nun das wackelige Treiben.

Bisher setzten Digitalkameras nur auf ein System um unerwünschte Verwackler zu vermeiden. Sony setzt mit der T9 gleich zwei dieser Technologien ein: Einen optischen und einen elektronischen ISO-Verwacklungsschutz. Die optische Bildstabilisierung 'Super Steady Shot' der T9 erfasst durch Sensoren selbst minimale Bewegungen der Kamera und korrigiert diese augenblicklich durch ein bewegliches Linsenelement im Objektiv.

Problematisch ist eine ruhige Aufnahme gerade unter ungünstigen Lichtverhältnissen, da hier länger belichtet werden muss und die Blende daher länger geöffnet ist. Daher verfügt die T9 über einen zweiten, elektronischen ISO-Verwacklungsschutz, der die Lichtempfindlichkeit der T9 heraufsetzt und so die Belichtungszeit deutlich verkürzt. Das bei hohen ISO-Werten für gewöhnlich auftretende Rauschen wird durch eine Rauschreduktion effektiv verringert.

Die Auswirkungen des doppelten Verwacklungsschutzes werden direkt auf dem großen 6,3 cm Display der nur 20,6 mm flachen T9 sichtbar: In fast jeder Aufnahmesituation ergeben sich deutlich schärfere Bilder. Besonders zur Geltung kommt das Display, wenn die integrierte Diaschau-Funktion genutzt wird. Für die Diaschau stehen vier Übergangseffekte (Einfach, Nostalgisch, Elegant und Aktiv), vier Wiedergabe-Modi sowie vier Hintergrundmelodien zur Verfügung. 

High Definition Bilder
Auch nicht von schlechten Eltern: die hohe Auflösung von 6 MegaPixeln und das hochwertige Carl Zeiss Objektiv. Das Objektiv ist mit einem dreifachen optischen Zoom ausgestattet und entspricht einer Brennweite von 38 bis 114 mm. Eine kleine Besonderheit ist auch der 16:9 HDTV-Aufnahmemodus, der Bilder in einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten erzeugt, die hervorragend für die Wiedergabe auf einem High Definition Fernseher geeignet sind.

Bearbeitungsmöglichkeiten
Dem ambitionierten Fotografen stehen überdies zahlreiche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung: Sechs verschiedene Weißabgleichsmodi, drei Varianten für die Belichtungsmessung sowie zehn Programmautomatiken. Zusätzlich können Konturen, Farbsättigung und Kontrast sowie die Belichtungsdauer individuell angepasst werden.

Ausdauernder Spaß für 240 Bilder
Neben statischen Bildern kann die T9 selbstverständlich auch bewegte Bilder mit einer Auflösung von bis zu 640x480 Bildpunkten und 30 Bildern je Sekunde aufzeichnen. Auch hier schützt der Steady Shot vor verwackelten Aufnahmen. Bilder und Videos werden auf einem ultrakompakten Memory Stick Duo, Memory Stick PRO Duo oder, falls einmal kein Speicherriegel zur Hand ist, im internen, 58 MB großen, Speicher der Kamera abgelegt. Der mitgelieferte Akku versorgt die Kamera für bis zu 240 Bilder oder 120 Minuten Video mit Energie und sorgt so dafür, dass ihr nicht so schnell die Puste ausgeht.

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