Keine Sattmacher

Von diesen Lebensmitteln bekommen Sie Heißhunger

Gesund
26.08.2013 12:11
Wer kennt das nicht: Man isst etwas und schon kurze Zeit später knurrt der Magen wieder. Diese fiesen Heißhunger-Attacken werden meistens von ohnehin als Figurkiller bekannten Snacks ausgelöst. Doch auch Lebensmittel, die eigentlich als gesund gelten, machen oft nur kurz satt.

Heißhunger – meist auf Süßes – wird durch einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel ausgelöst. Unser Körper signalisiert uns dadurch, dass er neue Energie braucht. Doch auch wenn man gerade eine Mahlzeit zu sich genommen hat, leidet man oft nur kurze Zeit später schon wieder an knurrendem Magen.

Besonders tückisch ist die Kombination aus Fett und Stärke, wie etwa bei Pommes Frites. Wer sich beim Mittagessen in der Kantine Pommes gönnt, wird nicht allzu lange satt sein. In den in Fett herausgebackenen Kartoffelsnacks sind nämlich chemisch einfach strukturierte Kohlehydrate enthalten, die unseren Blutzuckerspiegel zwar schnell in die Höhe, aber genauso flott auch wieder in den Keller sausen lassen.

Hungermacher aus Italien
Auch herkömmliche Nudeln sind vollgepackt mit einfachen Kohlenhydraten. Und wie wir wissen, macht das hungrig. In Kombination mit fettigen Sugos ist die Pasta deshalb ein echter Angriff auf die Figur. Greifen Sie stattdessen zu Vollkornnudeln. Die mögen beim ersten Mal vielleicht noch ungewohnt schmecken, aber man gewöhnt sich schnell daran. Statt Carbonara oder Bolognese empfehlen sich dazu frische Tomaten, Rucola oder ein selbstgemachtes Pesto.

Aus Italien stammt ein weiterer Hungermacher: Pizza enthält neben Sauce, Käse und dem knusprigen Rand jede Menge gesättigte Fettsäuren, einfache Kohlenhydrate und Zucker. Kein Wunder, dass Sie im Anschluss an die Pizza noch Lust auf Chips, Schokolade und Co. bekommen, oder?

Light-Getränke machen nicht satt
Wer häufig unter Heißhunger leidet, sollte zudem rigoros auf Light-Getränke verzichten. Künstliche Süßstoffe mögen zwar kaum Kalorien haben, doch sie führen unweigerlich dazu, dass wir schon bald Hunger bekommen. Schließlich denkt der Körper bei Süßstoffen, ihm würde Zucker zugeführt - ist das nicht der Fall, verlangt er eben danach. Verdünnte Säfte, ungezuckerte Tees oder Mineralwasser – vielleicht mit einem Schuss Zitrone – sind besonders an heißen Sommertagen eindeutig die bessere Wahl und können Hungergefühle sogar eine Zeit lang besänftigen.

Im Kampf um die Bikinifigur greifen viele gerne zu Joghurt als Zwischenmahlzeit. Doch während Naturjoghurt ein wahrer Schlankmacher ist, sieht das bei aromatisierten Varianten ganz anders aus. In den leckeren Erdbeer-, Kirsch- oder Mango-Maracuja-Bechern findet sich neben einem verschwindend geringen Anteil an Früchten nämlich vor allem jede Menge Zucker oder stark zuckriger Maissirup. Auch wenn die vermeintlich gesunden Kollegen verlockend aus dem Regal herausblitzen, Finger weg! Wer auf die Zuckerbomben verzichtet, muss sich später auch nicht mit Heißhungerattacken herumschlagen.

Vollkornmüsli als Start in den Tag
Besonders Kinder starten gerne mit Frühstückscerealien in den Tag. Doch statt satt zu machen, kommen diese in ihren bunten Verpackungen als wahre Hungermacher daher. Denn neben Zucker und Aromastoffen enthalten die Frühstücksflocken vor allem einfache Kohlehydrate. Tipp: Servieren Sie sich und ihrer Familie morgens lieber ein Vollkornmüsli mit Obst oder Nüssen. Damit kommen Sie bis zum Mittag locker über die Runden.

Auch Kekse oder Milchschokolade machen hungrig. Denn solch süße Knabbereien enthalten jede Menge Weißmehl und Zucker, was dazu führt, dass der Insulinspiegel im Körper schnell ansteigt. Neben Zucker ist bei Schokolade vor allem der hohe Anteil an gehärteten Fetten das Problem. Die darin enthaltenen Transfettsäuren sind Gift für unseren Körper. Sie erhöhen nicht nur das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, sondern führen auch dazu, dass wir uns schnell faul und hungrig fühlen. Als Snack für zwischendurch ist Schokolade – traurig, aber wahr – also völlig ungeeignet.

Heißhunger dank E621
Ein besonderer Hungermacher ist Natriumglutamat. Es befindet sich in zahlreichen Fertiggerichten und muss auf den Verpackungen mit der Nummer E621 ausgewiesen werden. Ganz besonders große Mengen befinden sich immer beliebteren Asia-Nudeln, die, in Pappschachteln verkauft, Würstel und Kebab Konkurrenz machen.

Der Geschmacksverstärker E621 sorgt dafür, dass wir gar nicht genug von den Nudeln bekommen können. Studien zeigen, warum: Natriumglutamat lässt unsere natürliche Sättigungsregulation zusammenbrechen. Die Alternative: Holen Sie sich Ihr geliebtes Asia-Food entweder nur in Restaurants, die ausdrücklich auf Glutamat verzichten, oder kochen Sie selbst – das macht Spaß und Sie wissen genau, was drin ist.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Gesund
26.08.2013 12:11
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung