Obduktionsergebnis

Baby aus Wiener Klinik starb durch stumpfe Gewalt

Wien
24.11.2024 10:03
Porträt von krone.at
Von krone.at

Drei Tage ist die schreckliche Tragödie in der Wiener Klinik Favoriten mittlerweile her. Nun liegt das Obduktionsergebnis des knapp zehn Tage alten Säuglings, welcher bei Eiseskälte in einer Mülltonne nahe dem Spital abgelegt wurde, vor ...

Wie bereits mehrfach berichtet, wurde am vergangenen Donnerstag die kleine Melek auf der neonatologischen Station als vermisst gemeldet.

Babyleiche in der Mülltonne gefunden
Sofort wurden durch die Polizei Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Das wenige Tage alte Mädchen konnte trotz akribischer und intensiver Suche zunächst nicht gefunden werden. Freitagvormittag dann der herzzerreißende Fund: Das Neugeborene wurde tot in einer Mülltonne entdeckt.

Die Mutter, eine 30-jährige österreichische Staatsbürgerin, gilt als dringend tatverdächtig und wurde kurz nach dem Fund der Leiche über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen. „Zur Klärung der Todesursache und der Identität des weiblichen Leichnams wurde eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet“, erlärt Polizeisprecherin Barbara Gass am Sonntag.

„Das vorläufige Obduktionsergebnis hat als Todesursache ein schweres Schädel-Hirn-Trauma durch mehrfache stumpfe Gewalteinwirkung ergeben“, so Gass. Ursprünglich war man aufgrund der tiefen Temperaturen davon ausgegangen, dass das Kind erforen war. 

Mutter in die Justizanstalt gebracht
Die Frau wurde mehrfach zum Tatvorwurf vernommen und zeigt sich geständig. Die Frau wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht.

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