Do, 23. Mai 2019
Schlagwort

Obduktion

Beschreibung
Eine Obduktion (lateinisch obductio, von obducere: ‚bedecken‘, nachträglich ‚hinzuziehen‘ bzw. ‚vorführen‘) ist eine innere Leichenschau (Leichenöffnung) zur Feststellung der Todesursache und zur Rekonstruktion des Sterbevorgangs. Diese Art der Leichenschau wird von Pathologen und Rechtsmedizinern (Forensikern) durchgeführt, wobei ihnen Sektionsassistenten (in Österreich: Prosekturgehilfen) assistieren. Andere, heute synonym gebrauchte Bezeichnungen sind Autopsie (griechisch αυτοψία autopsía/aftopsía [f.] ‚eigene Schau‘) und gerichtliche Sektion (lateinisch sectiō [f.] ‚Schnitt, Operation‘) bzw. Sectio legalis (‚gesetzlich angeordnete Sektion‘). Die zugehörigen Verben lauten obduzieren, autopsieren und sezieren. Der Begriff Nekropsie (griechisch νεκροψία nekropsía, von νεκρός nekrós ,tot‘ und ὄψις ópsis ,Blick, Anschauung‘) wird in der Regel für die Sektion von Tieren verwendet.
Quelle: Wikipedia

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