Vergangene Woche endete die Amtszeit für Landesrätin Katharina Wiesflecker (Grüne). In der „Krone“ blickt sie auf ihre verschiedenen Funktionen sowie auf die Höhen und Tiefen zurück, die sie während der vergangenen 30 Jahre erlebt hat.
Den Traum, ein Kanzler- oder Bürgermeisteramt einzunehmen, hatte Katharina Wiesflecker nie. Dennoch hat sie die politische Karriereleiter erklommen. „Schuld“ daran ist Wiesfleckers Ehemann Peter. Anfang der 1990er Jahre, just zu der Zeit, als sich seine Frau beruflich verändern wollte, entdeckte er ein Stelleninserat der Grünen. Für die Ökopartei wurde eine Koordinatorin gesucht, die Wahlkämpfe organisieren und mithelfen sollte, die Organisation aufzubauen. Er meinte, das sei doch etwas für sie. „Für mich selbst überraschend, habe ich die Stelle bekommen, obwohl ich nie politisch tätig gewesen bin“, erinnert sich Wiesflecker. Gleich der erste Arbeitstag sei besonders spannend gewesen, weil Ekkehard Muther sie zu einer EU-Beitrittsveranstaltung mit Peter Pilz mitgenommen habe.
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