Ab an den Arlberg

Die Lustenauer Austria lässt die Gluthitze kalt

Bundesliga
23.06.2026 18:25

Seit einer Woche steht Bundesliga-Aufsteiger Austria Lustenau schon wieder voll im Training. Was Erfolgstrainer Markus Mader über den Aufakt sagt, wohin es für die Grün-Weißen am Sonntag geht und warum das erste Testspiel der Saison am Freitag vorverlegt wurde.

In gut einem Monat steht für die Austria mit der ersten ÖFB-Cuprunde die Feuertaufe für die Comeback-Saison in der Bundesliga an. Mit dem Kremser SC wartet auf die Elf von Coach Markus Mader ein Ostliga-Team, das die Vorsaison auf Rang drei abschloss.

Zauberwort „Belastungssteuerung“
Die Lustenauer sind jetzt bereits seit einer Woche voll im Training, in erster Linie standen in dieser Phase körperliche Einheiten an. „Wir arbeiten scharf an unserer Fitness, die ein entscheidender Faktor in der Bundesliga sein wird“, so Mader. Die Spieler trotzen dabei den hochsommerlichen Temperaturen und der großen Hitze. „Wir nehmen die Wetterbedingungen an, wie sie sind. Aber wir schauen natürlich, dass es genügend Trinkpausen gibt.“ Bei den Belastungseinheiten wird auf eine gezielte Steuerung gesetzt, da sich nicht jeder auf dem selben Fitnesslevel befindet. Das Trainerteam hat dafür ein Gesamtpaket ausgearbeitet. Trainiert wird in der Regel um halb Elf Uhr vormittags.

Testspiel vorverlegt
Die ersten Eindrücke sind für den Trainer sehr positiv. „Es ist ein super Zug im Team und die Motivation riesengroß.“ Um der Hitze etwas auszuweichen, wurde der Test am Freitag gegen den Schweizer Challenge-League-Klub Wil auf 10.30 Uhr vorverlegt. Gespielt wird in der SunMinimeal-Arena. Ab Sonntag steht mit dem dreitägigen Trainingslager in Lech ein weiteres Highlight der Vorbereitung an. Dort werden alle bisherigen Neuzugänge auch offiziell vorgestellt.

Markus Mader und sein Trainerteam lässt das Team im Rheinvorland schwitzen.
Markus Mader und sein Trainerteam lässt das Team im Rheinvorland schwitzen.(Bild: GEPA)

Vier plus zwei
Einen guten Eindruck haben auch die vier Testspieler Emmanuel Ojukwu, Florian Freissegger, Emmanuel Mensah und Precious Benjamin hinterlassen. Für Mader haben sie sich von Anfang an gut integriert und auch entsprechende Leistungen gezeigt. „Klar ist aber auch, dass wir nicht alle vier verpflichten können.“ Eine endgültige Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen. Im Visier der Lustenauer sollen auch Mittelfeldspieler Tobias Gager (19/Deutschkreuz) und Stürmer Ken Izekor (19/Leverkusen) stehen. 

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