Der Herbst bringt nicht nur fallende Temperaturen mit sich, sondern auch die Zeitumstellung. In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober wurden die Uhren um eine Stunde auf die Normalzeit MEZ zurückgestellt – und die Sommerzeit endete.
Seit 2018 gibt es den EU-Vorschlag, die halbjährliche Zeitumstellung abzuschaffen. Einen entsprechenden Beschluss dürfte es jedoch so bald nicht geben.
Dabei wurde der entsprechende Kommissionsvorschlag aus dem Jahr 2018 bereits im Frühjahr 2019 vom EU-Parlament abgesegnet. Seitdem wird auf einen Beschluss des Rates gewartet.
Einheitliche Zeitzone wünschenswert
Der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass es zu keinen Zeitumstellungen mehr kommt. Jedem Mitgliedstaat der Union sollte es aber überlassen werden, ob er ganzjährig auf Sommer- oder Winterzeit umstellt. Doch aus vielen Ländern kamen Bedenken gegen diesen Plan, da u.a. für die Wirtschaft eine einheitliche Zeitzone wünschenswert erscheint, zumindest in Mitteleuropa.
Andernfalls könnten zwischenstaatliche Zeitunterschiede den Handelsverkehr beeinträchtigen. Das offizielle Österreich sprach sich in der Vergangenheit für eine ständige Sommerzeit als Standardzeit aus.
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