05.11.2019 13:07 |

Jede Dritte leidet

Wochen nach Zeitumstellung geprägt durch Unruhe

Der Mini-Jetlag nach der Zeitumstellung steckt uns in den Knochen. Laut Ärzten wirken sich die ersten Wochen oft stressig aus. Studien von Umweltmedizinern zeigen auch auf, dass jetzt etwa öfters Reizdarmerkrankungen, Unfälle oder Kreislaufbeschwerden auftreten, weil uns der neue Rhythmus einfach „schlaucht“.

Hand aufs Herz: Wer fühlt sich nicht irgendwie schlapp, klagt über Kopfweh oder schreckt zu früh aus den Federn? Vielen knurrt auch schon eine Stunde vor dem Mittagessen der Magen – ein ganz klares Zeichen, dass sich der Körper vom Drehen an der Uhr nicht austricksen lässt, der Mensch ist eben keine Uhr.

Der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus wird durcheinandergebracht. Eine Art Mini-Jetlag von einer Stunde, der aber innerhalb von ein bis zwei Wochen überstanden sein sollte. So geht der Wechsel zur Winterzeit laut einer Studie für jeden dritten Befragten mit körperlichen oder psychischen Beschwerden einher.

Einschlafprobleme und Schlafstörungen treten auf, viele können sich schlechter konzentrieren, fast ein Drittel fühlt sich gereizt. Jeder Achte leidet gar unter depressiven Verstimmungen.

Doch was tun, wenn die innere Uhr durcheinandergerät: „Die beste Medizin ist dabei auch die einfachste: Ruhe und ein paar Tage Geduld. Oft hilft es schon, sich stressige Termine nicht in die Woche nach dem Dreh an der Uhr zu legen und alles etwas gemächlicher anzugehen“, meint etwa der Wiener praktische Arzt Dr. Max Domej.

Kronen Zeitung

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