Die Probleme von Mädchen und jungen Frauen werden von Politik und Gesellschaft oft übersehen – darauf macht der Verein Amazone anlässlich des jüngsten Weltmädchentages mit der Kampagne „Frag mal nach!“ eindringlich aufmerksam.
In den Beratungen und Workshops des Vereins zeigt sich immer wieder, dass viele Mädchen unter enormen Druck stehen. Aussagen wie „Ich kann mit niemandem über meine Ängste reden“, „Ich fahre nicht mehr mit den Öffis, weil ich dauernd blöde Sprüche höre“ oder „Ich traue mich nicht, nachts alleine draußen zu sein“ spiegeln die Belastungen wider, mit denen junge Frauen tagtäglich kämpfen. Besonders erschreckend: Rund 22 Prozent der Mädchen leiden laut aktuellen Studien an Depressionen – und jede dritte Frau erlebt ab ihrem 15. Lebensjahr körperliche oder sexualisierte Gewalt.
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