Was für eine skurrile Komödie, die der Oberösterreicher Franzobel in einem Auftragswerk des Linzer Landestheaters rund um Carlo Goldonis „Trilogie der Sommerfrische“ fabulierte! Seine ganz besondere Fassung hatte am Samstag die Uraufführung im Schauspielhaus.
Es gibt nur ein Ding, das die Welt wirklich zusammenhält – und das ist der Tratsch. Darüber sinniert eingangs der mit Perücke und Sonnenbrille ausstaffierte Pfarrer Cozzevongole. Und er selbst treibt diesen „Weltenkitt“ geschickt voran, weil er am liebsten Liebessachen der Adeligen beobachtet und darüber an geeigneter Stelle plaudert.
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