Diese modernen Techniken würden es den Soldaten erlauben, "den Feind anzugreifen und den Verlauf der Kämpfe auch aus großer Entfernung zu verändern". Für diese Art der Hightech-Kriegsführung habe es bisher keine eigene Auszeichnung gegeben, sagte der 74-Jährige. Deshalb gebe er jetzt die Einführung einer entsprechenden Medaille für "herausragende Kriegsführung" (Distinguished Warfare Medal) bekannt.
Der von Präsident Obama stark ausgeweitete Drohnenkrieg gegen Terroristen ist umstritten. Kritiker monieren vor allem eine nicht ausreichende gesetzliche Legitimierung der Einsätze, besonders wenn es um gezielte Tötungen auch von US-Bürgern gehe.
Panetta, der in Kürze vom Republikaner Chuck Hagel abgelöst werden soll, erinnerte sich bei seinem Abschied besonders an die Tötung von Terroristenchef Osama bin Laden, den Spezialeinheiten im Mai 2011 in Pakistan aufgespürt hatten. "Es war eine ganz spezielle Operation, und ich glaube, sie hat viel dazu beigetragen, die Sicherheit des Landes zu wahren", sagte Panetta. Die Bin-Laden-Operation sei "sehr risikoreich" gewesen. "Wir hatten niemals hundert Prozent Sicherheit, dass sich Bin Laden wirklich dort befand."
Panetta war bis April 2011 Chef des Auslandsgeheimdienstes, dann wechselte er an die Spitze des Pentagon. Als Pensionist will er sich nach Kalifornien zurückziehen.
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