Entschlossen zeigte sich NEOS-Frontfrau Beate Meinl-Reisinger bei ihrem Vorarlbergbesuch: Um große Reformen anzugehen, brauche es Mut. Hätten die NEOS von vorneherein den Kopf in den Sand gesteckt, wären sie heute nicht da, wo sie sind.
„Krone“: Frau Meinl-Reisinger, Sie sind Kanzlerkandidatin. Wären Sie Kanzlerin, was würden Sie als Erstes tun?
Beate Meinl-Reisinger: Ich könnte jetzt sagen, dass ich dafür sorgen würde, dass die Kanzlerin eine Richtlinienkompetenz erhält. Dann könnte sie – wie in Deutschland – die Dinge auch entscheiden. Aber im Ernst: Die erste Maßnahme wäre auf jeden Fall ein Kassasturz. Dann würde ich die Order geben, jeden ausgegebenen Cent umzudrehen und auf seine Notwendigkeit zu überprüfen, um letztlich einen Fahrplan zur Entlastung zu erstellen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.