Endlich. Taylor Swift hat sich per Social-Media-Posting zu den abgesagten Konzerten in Wien geäußert. Zu spät? Zu oberflächlich? Die Reaktionen in der Fanwelt sind gespalten. Die „Krone“ hat den deutschen Swift-Experten und Medien-Professor Jörn Glasenapp dazu befragt.
„Krone“: Wie haben Sie als Medien-Professor und Swift-Experte das Statement zu den abgesagten Wien-Konzerten empfunden?
Jörn Glasenapp: Das Statement geht in Ordnung. Der Zeitpunkt – und zwar erst nach den erfolgreich absolvierten London-Konzerten – war zu erwarten und richtig. Es wäre ein Risiko gewesen, eine öffentliche Aussage zu machen, die in irgendeiner Form als Provokation hätte aufgenommen werden können. Stellen Sie sich vor, Taylor Swift meldet sich gleich markig zu Wort und dann passiert in London tatsächlich ein Anschlag. Das will man sich gar nicht ausmalen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.