Vatikan-Sprecher Federico Lombardi teilte am Donnerstag mit, Papst Benedikt XVI. wolle möglicherweise noch vor Jahresende mit dem Twittern beginnen.
Dass der Papst selbst hinter einem Computer sitzen und seine Kurznachrichten in den Dienst eintippen wird, ist indes unwahrscheinlich: Benedikt XVI. arbeitet für gewöhnlich handschriftlich. Daher wird vermutlich jemand anderes die Nachrichten des Papstes bei Twitter eingeben. Details über das Vorgehen sollen laut Lombardi beim Start des Papst-Kontos bekannt gegeben werden.
Der Papst liebe neue Technologien. Facebook ist im Vatikan schon längst kein Fremdwort mehr, auch einen eigenen YouTube-Channel besitzt der Papst. Seit 2009 ist mit "Pope2You" eine Internetseite des Vatikan online, über welche Nutzer den Papst auf Facebook virtuell treffen können. Die Besucher können dort aus mehr als einem Dutzend "virtueller Postkarten" mit Bildern und Botschaften des Papstes wählen und diese auch weiterverschicken.
Seinen ersten Tweet hatte der Papst bereits am 28. Juni 2011 anlässlich des Starts des Nachrichtenportals News.va verschickt. Dort werden Nachrichten aus den zahlreichen Presseorganen des Vatikan im Internet zusammengeführt.
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