08.08.2005 16:07 |

Brandneu & defekt

Briten frustriert - zwei Mio. neue Handys fehlerhaft

Laut einer Studie des britischen Verbrauchermagazins "Which?" könnten mindestens zwei Millionen der rund 18 Millionen Mobiltelefone, die im vergangenen Jahr über die Ladentische gegangen sind, fehlerhaft sein. Der Großteil der Geräte bereitet den Besitzern demnach bereits innerhalb der ersten sechs Monate Ärger, berichtet die BBC. Und wie ist die Lage in Österreich? Laut VKI kommen solche Fälle immer wieder vor. Allerdings gibt es genau dafür die zweijährige Gewährleistungsfrist.

Die Studie, bei der über 5.000 Konsumenten befragt wurden, berücksichtigte dabei eine Reihe von Problemen - von defekten Tastaturen über Verbindungsfehler bis hin zu fehlgeschlagenen Telefonbucheinträgen. Neueste Hightech-Produkte neigten laut Studie zu den üblichen Kinderkrankheiten. Bei Mobilfunkanbietern, die auf bewährte Handy-Technologien setzten, war laut Studie eine höhere Ausfallsicherheit zu verzeichnen.

Unterschiedliche Verlässlichkeit
20 Prozent der befragten User klagten über Fehler bei Motorola- und Sony-Ericsson-Handys. Bei Nokia- und Samsung-Geräten meldeten dagegen nur zehn Prozent der Inhaber Fehlfunktionen.

Darüber hinaus bemängelten 25 Prozent der britischen User die Behandlung ihrer Handyprobleme in den Verkaufsshops.

In Österreich gilt die Gewährleistungsfrist
Informationen des Vereins für Konsumentschutz zufolge ist es auch in Österreich nicht außergewöhnlich, dass Mängel bei neuen Handys beanstandet werden. Es liegt sogar ein Einzelfall vor, bei dem ein Mobiltelfon schon kaputt aus der Verpackung geholt wurde. Aber keine Panik: Offenbar ist die Zahl diesbezüglicher Probleme nicht so hoch, dass darüber Statistik geführt wird. Und im Falle des Falles kann man immer noch die zweijährige Gewährleistungsfrist in Anspruch nehmen.

Quelle: pressetext.at/Krone.at

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