Schon Ende 2023 hätte der internationale Sportwettenanbieter die vom Gericht zugesprochenen 502.107 Euro an Salzburger Familienvater zurücküberweisen sollen. Seit vier Jahren wandert der Fall durch alle Gerichtsinstanzen, ehe nun der Oberste Gerichtshof eine Entscheidung traf. Aufatmen kann der einst wettsüchtige Mann aber noch nicht.
„Mein Mandant hat sich immer schon für Sport interessiert, ist ein riesiger Fußballfan. Über Freunde ist er dann zu Sportwetten gekommen“, sagt Anwalt Johannes Koman, der den spektakulären Fall in den letzten vier Jahren durch alle Instanzen geboxt hat. Koman vertritt einen Familienvater aus Salzburg Land, bei dem das Hobby Ende 2017 rasch zur Sucht wurde. „Er hat die Kontrolle verloren, teilweise Einzelwetten mit Einsätzen von mehr als 100.000 Euro getätigt.“
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