Eine seit langem zerrüttete Ehe samt Scheidung hatte nun aufgrund einer mutmaßlich eskalierenden Gewalttat ein Nachspiel vor Gericht: Ein 78-jähriger Tiroler soll im Vorjahr seine frühere Partnerin in ihrer Wohnung und in der Garage brutal attackiert haben. Die Frau bangte dabei um ihr Leben, der Mann muss nun hinter Gitter.
Unfassbare Szenen spielten sich im November 2025 in Schwaz ab! Ein 78-Jähriger soll seine Ex-Gattin (77) schwer misshandelt haben. Auslöser war der Vorwurf, sie habe ihm zwei Geldtaschen, ein Handy und den Pass eines Syrers gestohlen, um den er sich offenbar kümmerte.
Alles Märchen was sie erzählt.
Der Angeklagte vor Gericht
Rippenbrüche und Schädel-Hirn-Trauma
Die Details der Tat ließen selbst erfahrene Prozessbeobachter erschüttern: Der Einheimische soll die Frau zunächst in der Wohnung zu Boden gestoßen, sich auf sie gesetzt, mit Fäusten sowie einem Plastikgegenstand auf sie eingedroschen und mehrmals mit dem Tod bedroht haben. Danach habe er sie in die Garage gezerrt und dort unter anderem mit einer Radkappe attackiert. Ein couragierter Zeuge griff ein und alarmierte die Polizei. Die Frau erlitt drei gebrochene Rippen sowie ein Schädel-Hirn-Trauma.
Hämisches Grinsen bei Schilderungen der Frau
Vor Gerichte sprach der Angeklagte, gegen den sogar wegen versuchten Mordes ermittelt wurde, von einem „Märchen“. An irgendwelche Schläge konnte oder wollte sich der an leichter Demenz erkrankte Mann nicht erinnern und grinste bei den Schilderungen seiner früheren Partnerin immer wieder hämisch.
Urteil noch nicht rechtskräftig
Doch der Schöffensenat war von der Schuld des Tirolers überzeugt und verhängte viereinhalb Jahre Haft sowie die Einweisung in eine Anstalt. Der Mann kündigte volle Berufung an und meinte: „Ich bin kein Schläger.“
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