"Eine Kette interner Netzwerkereignisse" habe die Datenbank für das Verfolgen von Internetadressen zerschossen, erklärte GoDaddy. "Es war kein Hackerangriff und keine Denial-of-Service-Attacke." Der Dienst sei nach sechs Stunden wiederhergestellt worden, Daten von Kunden seien nicht beschädigt worden.
GoDaddy betreut mehr als 53 Millionen Internetadressen und ist damit nach eigenen Angaben der weltweit größte Web-Hoster - so werden die Vermieter von Speicherplatz für die Einrichtung von Internetauftritten bezeichnet. Auf den Servern von GoDaddy liegen ganz unterschiedliche Webangebote, darunter auch zahlreiche kleinere Online-Shops.
Ausgefallen war am Montag der DNS-Dienst von GoDaddy: Das Domain Name System (DNS) verbindet die Internetadressen mit den Servern, auf dem die entsprechenden Daten liegen. Mehrere Experten äußerten die Einschätzung, es habe sich vermutlich um eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) gehandelt. Bei einem solchen Angriff wird ein Server so lange mit Datenpaketen überflutet, bis er von der Masse überwältigt wird und nicht mehr erreichbar ist.
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