Hochgesteckte Wahlziele verfolgen alle 13 Listen und ihre Spitzenkandidaten in Innsbruck. Doch wie wollen sie diese erreichen? Und wie könnte eine neue Regierung in Innsbruck aussehen? Dazu haben Parteistrategen schon klare Vorstellungen.
Stärkste Kraft werden oder den Einzug in den Gemeinderat schaffen: Auf die Frage nach dem Wahlziel bekommen Medien in Innsbruck diese Antworten derzeit am häufigsten serviert. Fakt ist: Die Großen werden größer, die Kleinen verschwinden. „Schuld“ daran ist die Einführung einer Vier-Prozent-Hürde samt Koppelungsverbot.
Warnung vor italienischen Verhältnissen
Das Ziel liegt auf der Hand: Durch weniger Parteien im Gemeinderat soll die Bildung einer stabilen Regierung erleichtert werden. Nichts schreckt die Wähler mehr ab als „italienische Verhältnisse“, wie sie in Innsbruck zuletzt durch das von BM Georg Willi ausgerufene „freie Spiel der Kräfte“ aufgetreten sind. Im Wissen darum, dass sie beim Wähler viel verlorenes Vertrauen zurückgewinnen müssen, scheuen die Kandidatinnen und Kandidaten keine Kosten und Mühen.
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