In den vergangenen vier Jahren hat Yahoo vier Chefs verheizt - darunter so namhafte Manager wie Carol Bartz, Co-Gründer Jerry Yang und den jüngst gechassten Scott Thompson, der über einen angeblich geschönten Lebenslauf stolperte (siehe Infobox).
Die fehlende Kontinuität in der Führung ist einer der Gründe, warum Yahoo der schier übermächtigen Konkurrenz von Google, Apple und Facebook kaum etwas entgegensetzen kann. Der US-Konzern gilt als faktisch ruderlos, seit er 2008 das milliardenschwere Übernahmeangebot von Microsoft ausschlug.
In seiner kurzen Zeit als Übergangschef hat Levinsohn bereits eigene Akzente gesetzt. Unter anderem engagierte er den früheren Google-Direktor Michael Barrett, der den dümpelnden Umsatz des Konzerns wieder in die Höhe treiben soll. Vertrauten zufolge setzt Levinsohn vor allem auf hochpreisige Werbung und will Yahoo mithilfe von Web-Videos attraktiver machen.
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