Krieg im Netz

Bundesheer berät über Strategie zur “Cyber Defence”

Web
11.11.2011 09:46
Das Bundesheer rüstet sich für den Cyber-Krieg: Spitzenkräfte aus Militär, Ministerien, Behörden und Wirtschaft haben am Mittwoch und Donnerstag auf Einladung des Abwehramts bei einer Fachtagung über neue Entwicklungen und Bedrohungen aus dem Internet diskutiert. Ziel sei es gewesen, mit internationalen Fachkräften über die Gefahren aufzuklären und Lösungen zu finden, teilte das Bundesministerium für Landesverteidigung am Donnerstag mit.

"Web-Angriffe auf Verwaltungen, Regierungen und Daten nehmen zu. Österreich ist wegen seiner hohen Vernetzung ein attraktives Ziel für Cyberangriffe", sagte Oberst Walter Unger, der beim Abwehramt, dem militärischen Inlandsnachrichtendienst, für Informationssicherheit zuständig ist.

Cyber-Defence-Forscher Dr. Sandro Gaycken von der Freien Universität Berlin sprach über das "Internet als Kriegsschauplatz". Der einzige wirksame Schutz, so Gaycken, liege in Ausbildung, Forschung und Information.

Für Verteidigungsminister Norbert Darabos sei es daher umso bedeutender, dass eine Struktur geschaffen werde, die sich mit modernen Bedrohungen beschäftigt: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Daher nimmt Cyber Defence auch einen wichtigen Teil der neuen Sicherheitsstrategie ein", sagte der Minister.

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