293 km/h schnell

Belgischer Raser mittels YouTube-Video identifiziert

Web
09.11.2011 10:26
Wer mit 293 Stundenkilometern über die Autobahn rast, sollte sich dabei nicht auch noch filmen lassen und den fertigen Clip auf YouTube veröffentlichen. Für einen belgischen Verkehrsrowdy kommt diese Erkenntnis allerdings zu spät: Polizisten konnten den Raser anhand des Videomaterials im Internet eindeutig identifizieren. Dem Fahrer drohen nun Führerscheinentzug, eine saftige Geldstrafe und möglicherweise sogar der Verlust seines heiß geliebten Wagens, wie die belgische Justiz am Dienstag mitteilte.

Der Belgier war im dichten Verkehr über die Autobahn E17 zwischen Antwerpen und Gent gerast, während sein Beifahrer die Fahrt mit der Videokamera dokumentierte und dabei auch den Tacho filmte. Zum Verhängnis wurde dem Verkehrsrowdy jedoch, dass er sich während der Fahrt damit rühmte, stolzer Besitzer eines von insgesamt nur drei Aston Martins in Belgien zu sein.

Die Polizei konnte den Raser dank dieser Äußerung und des Nummernschilds, das in anderen Videos auf YouTube zu sehen war, schlussendlich identifizieren, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Gemeinde Dendermonde der Nachrichtenagentur Belga mitteilte.

Auf Grundlage der Videos und der möglichen Zeugenaussage seines Beifahrers könnte der Raser nun gerichtlich verfolgt werden. Ihm drohen eine Geldbuße von 2.750 Euro, ein Führerscheinentzug für fünf Jahre und die Konfiszierung seines Autos, das einen Wert von 190.000 Euro hat, meldete Belga weiter.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele