Geteilter Meinung

Steve Martin liebt, Ralph Fiennes hasst Twitter

Web
28.10.2011 14:31
Des einen Freud, des anderen Leid: Während der britische Schauspieler Ralph Fiennes Twitter für den Verfall der Sprache verantwortlich macht, scheint US-Komiker Steve Martin an dem Kurznachrichtendienst einen Narren gefressen zu haben. Seine Tweets sollen bald sogar in Buchform erscheinen, wie Martin jetzt ankündigte.

"Aufgrund absolut keiner Nachfrage werde ich bald ein Buch meiner Tweets veröffentlichen", twitterte der Komiker am Donnerstag seinen rund 1,7 Millionen Followern. Der Titel ist lang, enthält aber weniger als 140 Zeichen: "The Ten, Make that Nine, Habits of Very Organized People. Make that Ten." (etwa: "Zehn oder neun Gewohnheiten von sehr organisierten Menschen. Oder doch zehn"). Im Juni 2012 soll das Buch erscheinen, der Erlös soll wohltätigen Zwecken zugutekommen.

Einer, der daran keine Freude haben dürfte, ist der britische Schauspieler Ralph Fiennes. Die Welt bestünde nur noch aus "verstümmelten Sätzen, Sprüchen und Twitter", kritisierte er laut "The Telegraph" beim BFI London Film Festival den durch Twitter bedingten Sprachverfall. Das würde gar soweit gehen, dass "ein Wort mit mehr als zwei Silben für uns ein Problem ist", meinte der Schauspieler.

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