Unter den Kaufinteressenten waren laut Medienberichten die Internet-Konzerne Yahoo und Google sowie der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon. Die Hulu-Eigentümer verlangten demnach mehr als zwei Milliarden Dollar (1,45 Milliarden Euro), wollten dafür aber nur kurzfristige Lizenzen für die Sendungen gewähren.
Dem Vernehmen nach soll Google zum Aufbessern seiner Videoplattform YouTube so sehr an Hulu interessiert gewesen sein, dass der Internetriese bis zu vier Milliarden bezahlen wollte - aber dafür auch längere Nutzungsrechte verlangte.
In den USA wird Hulu gelegentlich als "Zukunft des Fernsehens" angepriesen. Zugleich wagen die Medienkonzerne nur zaghafte Experimente mit Webvideos, weil sie ihre heutigen Geschäftsmodelle nicht untergraben wollen.
Bei Hulu können sich amerikanische Internet-Nutzer ausgewählte Fernsehsendungen ansehen. Die Plattform finanziert sich hauptsächlich durch Werbung, bietet aber auch den kostenpflichtigen Abo-Dienst "Hulu Plus" an.
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