Ziel des Projekts sei es gewesen, so die Macher von "WhatWasThere", eine "neue menschliche Erfahrung von Zeit und Raum" zu bieten. Eine virtuelle Zeitmaschine solle es Nutzern ermöglichen, ihnen vertraute Straßen so zu erleben, wie diese früher einmal ausgesehen haben. Dafür ist "WhatWasThere" allerdings auf die Mithilfe der Internet-Community angewiesen.
Über die Website können Interessierte daher nach einer kurzen Registrierung historische Fotos hochladen und mit Angaben zu Aufnahmeort und –zeitpunkt versehen. "Wenn genug Menschen genug Aufnahmen von genug Orten hochladen, dann können wir gemeinsam eine fotografische Geschichte der Welt erstellen", fordern die Initiatoren die Nutzer dazu auf, ihren Beitrag zur Geschichtsschreibung zu leisten.
Bim fahren anno 1968 in Wien
In Österreich haben von dieser Möglichkeit zwar noch nicht viele Gebrauch gemacht, aber immerhin können "Zeitreisende" in Wien beispielsweise bereits einen Blick auf die Mariahilferstraße um das Jahr 1900 werfen oder sich anschauen, wie die 6er-Linie 1968 bei der Kreuzung Schönbrunnerstraße/Nevillegasse um die Kurve bog. Auch von Graz und dem niederösterreichischen Yspertal gibt es bereits historische Aufnahmen.
Damals und heute im direkten Vergleich
In anderen europäischen Ländern wie England, den Niederlanden, Frankreich, Spanien oder Deutschland sowie den USA gibt es hingegen schon mehr zu sehen. Besonders faszinierend ist dabei die Möglichkeit, mittels Googles Street View die Aufnahmen von einst mit der Realität von heute gegenüberzustellen und zu vergleichen, was sich seit damals verändert hat. Die historische Aufnahme und das aktuelle Straßenbild werden dafür auf "WhatWasThere" transparent übereinandergelegt.
Mobile Zeitreise mit dem iPhone
Wer sich übrigens nicht nur statisch vom PC aus, sondern auch mobil mittels Smartphone auf Zeitreise begeben möchte, kann dies mittels App für Apples iPhone tun. Einen entsprechenden Link zum Download gibt es auf der Website von "WhatWasThere".
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