Mi, 15. August 2018

Noch mehr Probleme

29.09.2011 10:13

US-Justiz prüft Googles Motorola-Mobility-Kauf

Das US-Justizministerium hat weitere Informationen über den Kauf des US-Handyherstellers Motorola Mobility durch den Internetkonzern Google angefordert. Google-Manager Dennis Woodside bezeichnete diese "zweite Anfrage" in Googles Unternehmensblog als "Routine", doch die Probleme mit Behörden verschiedenster Länder rund um die Dominanz des Internetriesen häufen sich.

Neben den schier endlosen Klagen Apples gegen sein Betriebssystem Android kämpft Google seit Monaten auch mit anderen Mitbewerbern, die dem Konzern vorwerfen, seine Dominanz im Internet auszunützen. So hatte Ex-Chef Eric Schmidt erst vor Kurzem wegen angeblich frisierter Suchergebnisse vor dem US-Senat aussagen müssen. Zudem laufen in den USA und der EU Kartellbeschwerden gegen den Internetriesen.

Dass nun der Kauf von Motorola Mobility vom US-Justizministerium unter die Lupe genommen wird, teilte die Firma am Mittwoch mit. Auch Google habe eine entsprechende Anfrage erhalten. Motorola wiederholte, es rechne weiterhin mit einem Abschluss der 12,5 Milliarden Dollar (9,17 Milliarden Euro) schweren Übernahme bis Ende 2011 oder Anfang 2012. Der Konzern habe dieses Prozedere bereits bei der erfolgreichen Übernahme von ITA Software kennengelernt.

Mitte August hatte Google angekündigt, Motorola zu übernehmen. Der US-Konzern will mit dem größten Zukauf in seiner Geschichte seine Stellung im Mobilfunkmarkt stärken, wo das Unternehmen bisher hauptsächlich als Anbieter des Betriebssystems Android vertreten ist.

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