Gestern noch Größe 36, heute schon schlanke 34 - und morgen überhaupt 32. Werden wir immer dünner oder die Kleidung größer? Hinter den Nummerierungen steckt eine ausgeklügelte Psychologie.
Schweißausbruch in der Umkleidekabine: Geht die Hose zu – trotz Winterspeck? Immer öfter eine positive Überraschung: Knopf wie Reißverschluss schließen. So locker, dass Frau sogar in eine Nummer kleiner passt. Ein Hochgefühl.
Das Phänomen „Eitelkeitsgrößen“
Der deutsche Wirtschaftspsychologe Georg Felser (58) von der Hochschule Harz nennt das Phänomen „Vanity Sizing“ - Eitelkeitsgrößen: „Eine 38 statt 40 schmeichelt. In Wahrheit fällt das Kleidungsstück aber um ein bis zwei Nummern größer aus als das Schild suggeriert.“
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