Der Rückzug des Lebensmittelhändlers Unimarkt aus dem Filialgeschäft ist mit Verspätung nun abgeschlossen. Das Unternehmen aus Traun in Oberösterreich behält aber zwei Geschäftsfelder und rund 50 Beschäftigte.
„Der Unimarkt Marktrückzug ist abgeschlossen. Wir räumen jetzt noch zusammen und ordnen die operativen und rechtlichen Belange des Unternehmens“, sagt ein Sprecher zur „Krone“. Damit ist die Geschichte des Nahversorgers – mit Verspätung – nun beendet.
Rückblick in den Herbst: Ende September hatte das Trauner Unternehmen Unigruppe bekannt gegeben, alle Filialen zu verkaufen. Geschäftsführer Andreas Hämmerle nannte damals den geringen Marktanteil und die schwierige wirtschaftliche Lage nach drei Jahren Rezession als Gründe für den Ausverkauf. Die Übergabe der Filialen hätte eigentlich bis Ende 2025 entschieden werden sollen – es dauerte an einigen Standorten dann doch Monate länger.
Unternehmen Unigruppe bleibt bestehen
Fazit: Von den rund 45 Unimärkten in Oberösterreich hat die Rewe-Gruppe (zur ihr gehören etwa Billa und Adeg) 13 Filialen übernommen und Spar fünf. Ein paar weitere wurden an selbstständige Kaufleute übergeben. Ein großer Teil der Standorte musste aber zusperren.
Das Unternehmen hinter Unimarkt hingegen, die Unigruppe, bleibt bestehen – mit den beiden Geschäftsfeldern Logistik und Unigroßhandel. Letzteres unterstützt Nah & Frisch – Standorte sowie weitere Geschäftskonzepte. Dazu sei das Personal „bei Unigroßhandel von zwölf auf 50 Mitarbeiter vergrößert“ worden, so ein Sprecher. Allerdings hatte die Zentrale in Traun vor dem Verkauf der Filialen noch 120 Mitarbeiter.
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