Man mag es kaum glauben, aber offenbar gibt es schon in unseren Kindergärten punktuell ein Gewaltproblem - nämlich unter Kindern. Das Land Oberösterreich schafft daher jetzt eine neue Möglichkeit, „gewalttätige Kindergartenkinder“ in den Griff zu bekommen. Wie das aussehen soll? Die „Krone“ hat die Antworten.
Rempeleien oder kleinere Raufereien sind wohl auch unter Kindergartenkindern normal, das gehört zum Leben. Gewalttätigkeit ist etwas anderes, liegt mindestens eine Stufe höher, die vom Gesetzgeber Land Oberösterreich so definiert wird: „Wenn durch den Besuch der Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung eine außergewöhnliche, nicht vertretbare Gefährdung anderer Kinder, des Personals oder des ordnungsgemäßen Betriebsablaufs gegeben ist.“
Das ist der Kernsatz im neuen, langen Paragrafen 12b, der in den nagelneuen Entwurf des Oö. Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes aufgenommen wurde, das nun bis 14. April in Begutachtung ist.
Was sagen Sie dazu, Frau Haberlander?
Ist so etwas wirklich notwendig? Die „Krone“ hat bei der zuständigen Politikerin, Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) nachgefragt. Ihre Antwort untermauert die Dringlichkeit.
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