Mehr als 200 Hektar Schilf haben sich beim Brand am Neusiedler See in Rauch und Asche aufgelöst. Neben der artenreichen Tierwelt, die teilweise ihre Heimat verloren hat, ist auch der Mensch langfristig von Wald- und Flurbränden betroffen. Denn unglaubliche Mengen an CO2 werden durch diese Brände freigesetzt, belasten die Umwelt.
Flurbrände sind keine Seltenheit. Vor allem nicht im Burgenland. Alleine im Februar wurde die Feuerwehr in Illmitz zweimal zu Bränden am offenen Gelände gerufen. 30.000 Quadratmeter am 21. Februar und 10.000 Quadratmeter vier Tage später waren vom Feuer betroffen. Der Schilfbrand bei Breitenbrunn, der bis Donnerstagvormittag wütete, nahm aber ganz andere Ausmaße an: Rund 200 Hektar fielen den Flammen zum Opfer. Das entspricht einer Fläche von 300 Fußballfeldern.
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