Nach einem Jahr stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nach einer angeblichen Gruppenvergewaltigung in Linz ein. Die Ballettlehrerin Johanna Wilk war bei dem Vorfall die einzige Bezugsperson des Opfers (16) und zeigt sich jetzt empört über die Vorgehensweise der Justiz. Die „Krone“ hat bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt, wie es zu dieser schwer nachvollziehbaren Entscheidung kommen konnte.
„Ich bin erschüttert, dass das Mädchen beweisen muss, dass es vergewaltigt worden ist. Es ist so traumatisiert, dass es einfach nicht darüber reden kann, und die vier Burschen gehen spazieren“ - Johanna Wilk (87), legendäre Ballettschulbesitzerin in Linz, war die einzige Bezugsperson, als eine 16-jährige Elevin am 30. März 2022 von vier Burschen in einem Stiegenhaus in einem Gebäude beim Linzer Hauptbahnhof vergewaltigt worden sein soll.
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