Bei der „Stunde der Wintervögel“ wurden heuer auch in Kärnten mehr als 5000 Vögel weniger gezählt. Experte Andreas Kleewein von BirdLife weiß warum. Und am Millstätter See sind immer wieder seltene Taucher und Enten aus dem Norden zu beobachten.
Würde man die Vogelzählung nach dem Schneechaos durchführen, dann würde das Ergebnis wohl anders aussehen„, betont Andreas Kleewein von BirdLife Kärnten. Im Zählzeitraum 6. bis 8. Jänner gab es vor allem in Mittel- und Unterkärnten keinen Niederschlag, warme Temperaturen, keine geschlossene Schneedecke und sehr viele Baumsamen in der Natur. Daher waren auch viel weniger Vögel an den Futterstellen. “Mücken flogen noch herum, Regenwürmer waren unterwegs und daher gab es auch sehr viel natürliche Nahrung."
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