Der Datenverbrauch in Österreich steigt weiter an: Im zweiten Quartal wurden 1357 Petabytes (ein Petabyte sind eine Million Gigabytes) über festes Breitband und 851 Petabytes über mobiles Breitband konsumiert. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 3,5 bzw. 14,4 Prozent, wie die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) am Mittwoch mitteilte.
„Der Anstieg hält weiter an: Für das Jahr 2022 schätzen wir den Verbrauch des Datenvolumens auf insgesamt zirka 5700 Petabyte bei Breitbandnutzung im Festnetz und 3500 Petabyte im Bereich mobiles Breitband. Dies entspricht einer Steigerung von ca. sechs Prozent in Festnetzen und zwölf Prozent in Mobilnetzen“, komentierte Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, die jüngsten Zahlen aus dem RTR Internet Monitor.
Die Gründe für anhaltend steigende Nutzungsraten beim Datenvolumen seien vielfältig und lägen auf der Hand: „Streaming von hochauflösenden Videos, die zunehmende Nutzung von Messenger-Diensten, Streaming, immer mehr Digitalanwendungen im Alltag und dergleichen sind Datenfresser“, sagt Steinmaurer.
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