Die EU-Kommission hat am Montag eine Strategie für den Ausbau des zivilen Drohnenmarktes bis 2030 vorgestellt. Nach Schätzungen der Behörde in Brüssel könnte der Markt bis 2030 14,5 Milliarden Euro schwer sein und bis dahin 145.000 neue Jobs schaffen.
Nach den Vorstellungen der EU-Kommission könnte bereits in wenigen Jahren eine Vielzahl neuer Drohnen-Dienste entstehen: Als solche nennt die EU-Behörde Notfalldienste, Kartografie, Bildgebung, Überwachung sowie die Speziallieferungen etwa für biologische Proben oder Medikamente.
Außerdem sollen laut der Strategie mittels Drohnen auch innovative Verkehrsdienste in der Luftfahrt möglich werden - etwa „Luft-Taxis“, wie sie bisher nur aus Science-Fiction-Filmen bekannt sind. Diese Taxis könnten zu Beginn noch mit Piloten betrieben werden, später dann vollautomatisch, erklärte die Kommission.
Um die Voraussetzungen für ein Wachsen des Drohnenmarktes zu schaffen, schlägt die EU-Kommission 19 konkrete Aktionen in verschiedenen Bereichen vor. Dazu zählen gemeinsame Regeln für Flugtüchtigkeit und neue Trainingserfordernisse für Piloten. Die EU-Kommission will weiters eine Online-Plattform für die Industrie ins Leben rufen. Eine Roadmap soll Prioritäten für Forschung und Entwicklung identifizieren.
Außerdem sollen Kriterien für ein freiwilliges EU-Drohnen-Label erarbeitet werden, das Cybersicherheit garantieren soll.









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